Kirche

St. Petri Kirche

St. Petri Kirche

Bereits 1170 fand die Kirche erste Erwähnung zusammen mit der Marienkirche. Zwischen 1227 und 1250 erfolgte der Bau einer spätromanischen, dreischiffigen Kirchenhalle (drei Schiffe, vier Joche, drei Apsiden; 29,80 m + 3 m lang, 21 m breit). Um 1290 entstand eine dreischiffiger, gotischer Hallenchor. St. Petri war die Kaiserkirche Lübecks: („Turris in ede s. Petri corona deaurata cum armis cesaris et urbis insignata est“, (1492). Gleichzeitig war die Petrikirche die neben der Marienkirche die zweite Lübecker Marktkirche. Im 15.

St. Aegidien Kirche

St. Aegidien Kirche Lübeck

1227 wurde St. Aegidien das erste Mal urkundlich erwähnt. Nicht belegbar, aber aufgrund der für Norddeutschland ungewöhnlichen Namensgebung vermutet wird die ursprüngliche Errichtung einer Holzkirche bereits zwischen den Jahren 1172 und 1182 unter Bischof Heinrich I. von Brüssel, der zuvor Abt Aegidienklosters in Braunschweig gewesen war. St. Aegidien führt ein „T“ in seinem Wappen, ein Verweis auf den plattdeutschen Namen der Kirche, „Tilgenkark“ von „St. Tilgen“ oder „St. Illigen“ - in Anlehnung an „St. Giles“, den englischen und französischen Namen des Heiligen.

St. Jakobi Kirche

St. Jakobi Kirche Lübeck

Sie wurde im Jahre 1334 als Kirche der Seefahrer und Fischer geweiht, die ihr Schütting noch heute in der gegenüberliegenden Schiffergesellschaft haben. Ihr Patron ist der Heilige Jakobus der Ältere; die Kirche ist eine Station auf einem Zweig des Jakobswegs von Nordeuropa nach Santiago de Compostela.

Seit September 2007 ist die nördliche Turmkapelle der Kirche als Pamir-Kapelle Nationale Gedenkstätte für die zivile Seefahrt. An der Nordseite des Kirchenschiffes findet sich eine Reliefplatte, die die erste Station des ältesten erhaltenen Kreuzweges in Deutschland markiert. #

Dom zu Lübeck

Dom zu Lübeck

Der Dom war und ist die nach der Marienkirche am reichsten ausgestattete Kirche Lübecks. Hinsichtlich der steinernen Sarkophage in seinen Grabkapellen nimmt der Dom in Lübeck eine herausragende Stellung ein.

Im Dom befindet sich das auffallende, das Hauptschiff beherrschende, 17 Meter hohe Triumphkreuz des Lübecker Künstlers Bernt Notke. Es wurde von dem Lübecker Bischof Albert II. Krummendiek gestiftet und 1477 im Kirchenschiff aufgerichtet. Auch bei diesem zentralen Kunstwerk gelang die kunsthistorische Zuordnung zu Künstler und Werkstatt erst im 20. Jahrhundert.

Heiligen-Geist-Hospital

Heiligen-Geist-Hospital Lübeck

Das Hospital wurde später zu einem Altenheim und 1820 wurden die bekannten 4m2 großen Holzkammern nach oben offen angelegt, für Männer und Frauen gab es getrennte Bereiche. Die kleinen Kammern vermitteln noch heute einen eindrucksvollen Eindruck wie die damaligen Bewohner dort lebten, an den Türen stehen noch Namen und Nummern. Noch bis 1970 wurden die Kammern genutzt. Für die Bewohner stand auch eine Bücherei und eine Apotheke zur Verfügung.

In den nicht öffentlichen Bereichen ist auch heute noch ein Alten- und Pflegeheim.